James-Bond-Filme

In den beinahe 60 Jahren von 1962 bis 2021 wurden im Rahmen der EON-Reihe bisher 25 James-Bond-Filme veröffentlicht.

007 jagt Dr. No (1962)

Die fast perfekte Geburt eines Klassikers

Rating: 4 out of 5.

007 jagt Dr. No ist der erste Bond-Film und zugleich der erste Film mit Sean Connery als James Bond aus dem Jahr 1962.

Der Film wurde von Januar bis März 1962 unter der Regie von Terence Young nach einem Drehbuch von Johanna Harwood, Richard Maibaum und Berkely Mather auf der Grundlage des Romans Dr. No von Ian Fleming gedreht und von Albert R. Broccoli und Harry Saltzman für EON produziert. Bildregisseur war Ted Moore; den Schnitt verantwortete Peter Hunt. Das Produktionsdesign stammt von Ken Adam; die Filmmusik komponierte Monty Norman. Das von Monty Norman komponierte James-Bond-Thema wurde von John Barry und dessen Orchester eingespielt. Die Uraufführung fand am 5. Juni 1962 unter dem englischen Originaltitel »Dr. No« im London Pavilion statt.

Die Produktionskosten für 007 jagt Dr. No betrugen rund 1 Mio. USD. In den Kinos spielte der Film rund 60 Mio. USD ein – bis heute das im Verhältnis zu den Produktionskosten relativ beste Einspielergebnis aller Bond-Filme.

Auf 007 jagt Dr. No folgte im Jahr 1963 Liebesgrüße aus Moskau, der zweite Bond-Film der EON-Reihe.

Liebesgrüße aus Moskau (1963)

Der Hitchcock unter den Bond-Filmen

Rating: 5 out of 5.

From Russia with Love ist der zweite Bond-Film der EON-Reihe und zugleich der zweite Film mit Sean Connery als James Bond aus dem Jahr 1963.

Der Film wurde von Januar bis März 1962 unter der Regie von Terence Young nach einem Drehbuch von Johanna Harwood, Richard Maibaum und Berkely Mather auf der Grundlage des Romans Dr. No von Ian Fleming gedreht und von Albert R. Broccoli und Harry Saltzman produziert. Bildregisseur war Ted Moore; den Schnitt verantwortete Peter Hunt. Das Produktionsdesign stammt von Ken Adam; die Filmmusik komponierte Monty Norman. Das James-Bond-Thema wurde von John Barry und seinem Orchester eingespielt. Die Uraufführung fand am 5. Juni 1962 im London Pavilion in London statt. In Deutschland, Österreich und der Schweiz erschien Dr. No unter dem Titel »James Bond – 007 jagt Dr. No«.

Liebesgrüße aus Moskau ist der Hitchcock und der womöglich größte Klassiker unter den Bond-Filmen, der zugleich Anleihen bei Agatha Christies Mord im Orientexpress nimmt. Der Film etabliert eine Vielzahl der stilgebenden Elemente der Bond-Filme, darunter die Pistolenlauf-Sequenz, der Wechsel der Handlung zwischen verschiedenen exotischen Orten und die Rollen des verführerischen »Bond-Girls« sowie des Handlangers der Gegenseite.

Die Produktionskosten für Dr. No betrugen rund 1 Mio. USD. In den Kinos spielte der Film rund 60 Mio. USD ein – bis heute das relativ beste Einspielergebnis aller Bond-Filme.

Auf Liebesgrüße aus Moskau folgte im Jahr 1964 Goldfinger, der dritte Bond-Film der EON-Reihe.

Goldfinger (1964)

Eine moderne Midas-Sage und eine Ikone der Filmgeschichte

Rating: 4.5 out of 5.

Goldfinger ist der dritte Bond-Film der EON-Reihe und zugleich der dritte Film mit Sean Connery als James Bond aus dem Jahr 1964.

Der Film wurde von Januar bis März 1962 unter der Regie von Terence Young nach einem Drehbuch von Johanna Harwood, Richard Maibaum und Berkely Mather auf der Grundlage des Romans Dr. No von Ian Fleming gedreht und von Albert R. Broccoli und Harry Saltzman produziert. Bildregisseur war Ted Moore; den Schnitt verantwortete Peter Hunt. Das Produktionsdesign stammt von Ken Adam; die Filmmusik komponierte Monty Norman. Das James-Bond-Thema wurde von John Barry und seinem Orchester eingespielt. Die Uraufführung fand am 5. Juni 1962 im London Pavilion in London statt. In Deutschland, Österreich und der Schweiz erschien Dr. No unter dem Titel »James Bond – 007 jagt Dr. No«.

Die Produktionskosten für Dr. No betrugen rund 1 Mio. USD. In den Kinos spielte der Film rund 60 Mio. USD ein – bis heute das relativ beste Einspielergebnis aller Bond-Filme.

Auf Goldfinger folgte im Jahr 1965 Feuerball, der vierte Bond-Film der EON-Reihe.

Feuerball (1965)

Rating: 4.5 out of 5.

Man lebt nur zweimal (1967)

Eine späte Form des Japonismus und der vielleicht perfekteste Bond-Film

Rating: 5 out of 5.

Man lebt nur zweimal ist der fünfte Bond-Film der EON-Reihe und zugleich der fünfte Film mit Sean Connery als James Bond aus dem Jahr 1967.

Der Film wurde von Juli 1966 bis März 1967 unter der Regie von Lewis Gilbert nach einem Drehbuch von Roald Dahlauf der Grundlage des – allerdings sehr lose adaptierten – Romans Man lebt nur zweimal von Ian Fleming gedreht und von Albert R. Broccoli und Harry Saltzman produziert. Regisseur der Second Unit war Peter Hunt, Bildregisseur war Freddie Young. Das Produktionsdesign stammt von Ken Adam; verantwortlich für die Filmmusik war John Barry. Mit dieser Gruppe von Filmschaffenden und Künstlern war für Man lebt nur zweimal eines der vielleicht hochkarätigsten Kreativteams in der Geschichte der Bond-Filme versammelt. Die Uraufführung fand am 12. Juni 1967 unter dem englischen Originaltitel »You Only Live Twice« im Odeon Leicester Square in London statt.

Man lebt nur zweimal ist das cineastische Pendant zu Giacomo Puccinis Oper Madama Butterfly und damit eine späte Form des Japonismus, des Interesses an der japanischen Kultur im Europa der Jahrhundertwende. Der fünfte Bond-Film der EON-Reihe kommt als zutiefst westliche Heldenerzählung in japonisierendem Stil daher und enthält vom Hauptdarsteller Sean Connery bis zu den exotischen Dreh- und Handlungsorten alles, was einen guten Bond-Film ausmacht.

Die Produktionskosten für Man lebt nur zweimal betrugen rund 9,5 Mio. USD. In den Kinos spielte der Film rund 112 Mio. USD ein.

Auf Man lebt nur zweimal folgte im Jahr 1969 Im Geheimdienst Ihrer Majestät, der sechste Bond-Film der EON-Reihe.

Im Geheimdienst Ihrer Majestät (1969)

Rating: 3 out of 5.

Im Geheimdienst Ihrer Majestät ist der sechste Bond-Film der EON-Reihe und der einzige Film mit George Lazenbyals James Bond aus dem Jahr 1969.

Der Film wurde von Oktober 1968 bis Mai 1969 unter der Regie von Peter Hunt nach einem Drehbuch von Richard Maibaum auf der Grundlage des Romans Im Geheimdienst Ihrer Majestät von Ian Fleming gedreht und von Harry Saltzman und Albert R. Broccoli produziert. Regisseur der Second Unit war John Glen, Bildregisseur war Michael Reed. Das Produktionsdesign stammt von Syd Cain; die Filmmusik wurde komponiert, dirigiert und arrangiert von John Barry. Die Uraufführung fand am 18. Dezember 1969 im Odeon Leicester Square in London statt. In Deutschland, Österreich und der Schweiz erschien On Her Majesty’s Secret Service unter dem Titel »Im Geheimdienst Ihrer Majestät«.

Die Produktionskosten für Im Geheimdienst Ihrer Majestät betrugen rund 8 Mio. USD. In den Kinos spielte der Film rund 82 Mio. USD ein.

Auf Im Geheimdienst Ihrer Majestät folgte im Jahr 1971 Diamonds Are Forever, der siebte Bond-Film der EON-Reihe.

Diamantenfieber (1971)

Rating: 2.5 out of 5.

Diamonds Are Forever ist der siebte Bond-Film der EON-Reihe und der sechste Film mit Sean Connery als James Bond aus dem Jahr 1971.

Der Film wurde von April bis August 1971 unter der Regie von Guy Hamilton nach einem Drehbuch von Richard Maibaum und Tom Mankiewicz auf der Grundlage des – verhältnismäßig lose adaptierten – Romans Diamonds Are Forever von Ian Fleming gedreht und von Albert R. Broccoli und Harry Saltzman produziert. Bildregisseur war Ted Moore. Das Produktionsdesign stammt von Ken Adam; verantwortlich für die Filmmusik war John Barry. Die Uraufführung fand am 14. Dezember 1971 im Mathäser Filmpalast in München statt. In Deutschland, Österreich und der Schweiz erschien Diamonds Are Forever unter dem Titel »Diamantenfieber«.

Die Produktionskosten für Diamonds Are Forever betrugen rund 7 Mio. USD. In den Kinos spielte der Film rund 116 Mio. USD ein.

Auf Diamonds Are Forever folgte im Jahr 1973 Live And Let Die, der achte Bond-Film der EON-Reihe.

Leben und sterben lassen (1973)

Der Mann mit dem goldenen Colt (1974)

Die klischeebeladene Umsetzung einer schwachen Buchvorlage

Rating: 1 out of 5.

The Man with the Golden Gun ist der neunte Bond-Film der EON-Reihe und der zweite Film mit Roger Moore als James Bond aus dem Jahr 1974.

Der Film wurde von November 1973 bis August 1974 unter der Regie von Guy Hamilton nach einem Drehbuch von Richard Maibaum und Tom Mankiewicz auf der Grundlage des Romans The Man with the Golden Gun von Ian Fleming gedreht und von Albert R. Broccoli und Harry Saltzman produziert – es handelt sich um den letzten unter Mitwirkung von Saltzman produzierten Bond-Film der EON-Reihe. Regisseur der Second Unit war ##, Bildregisseure waren ## und ##. Das Produktionsdesign stammt von Peter Lamont; die Filmmusik wurde komponiert und dirigiert von John Barry. Die Uraufführung fand am 22. Mai 1985 im Palace of Fine Arts in San Francisco statt. In Deutschland, Österreich und der Schweiz erschien A View to a Kill unter dem Titel »Im Angesicht des Todes«.

Die Produktionskosten für The Man with the Golden Gun betrugen rund ## Mio. USD. In den Kinos spielte der Film rund ## Mio. USD ein.

Auf The Man with the Golden Gun folgte im Jahr 1977 The Spy Who Loved Me, der zehnte Bond-Film der EON-Reihe.

Der Spion, der mich liebte (1977)

Moonraker – Streng geheim (1979)

In tödlicher Mission (1981)

Octopussy (1983)

Rating: 3.5 out of 5.

Octopussy ist der 13. Bond-Film der EON-Reihe und der sechste Film mit Roger Moore als James Bond aus dem Jahr 1983.

Der Film wurde von August 1982 bis Januar 1983 unter der Regie von John Glen nach einem Drehbuch von George MacDonald Fraser, Richard Maibaum und Michael G. Wilson gedreht und von Albert R. Broccoli produziert. Der Titel des Films ist Ian Flemings Kurzgeschichte Octopussy entnommen, deren Inhalt im Film jedoch lediglich gestreift wird. Regisseur der Second Unit war Arthur Wooster, Bildregisseur war Alan Hume. Das Produktionsdesign stammt von Peter Lamont; die Filmmusik wurde komponiert und dirigiert von John Barry. Die Uraufführung fand am 6. Juni 1983 im Odeon Leicester Square in London statt.

Die Produktionskosten für Octopussy betrugen rund 27,5 Mio. USD. In den Kinos spielte der Film rund 187,5 Mio. USD ein.

Auf Octopussy folgte im Jahr 1985 A View to a Kill, der 14. Bond-Film der EON-Reihe, der im Abspann von Octopussy noch unter dem Titel »From a View to a Kill« angekündigt wird.

Im Angesicht des Todes (1985)

Rating: 3.5 out of 5.

A View to a Kill ist der 14. Bond-Film der EON-Reihe sowie der siebte und letzte Film mit Roger Moore als James Bond aus dem Jahr 1985.

Der Film wurde von Juni 1984 bis Januar 1985 unter der Regie von John Glen nach einem Drehbuch von Richard Maibaum und Michael G. Wilson gedreht und von Albert R. Broccoli und Wilson produziert. Regisseur der Second Unit war Arthur Wooster, Bildregisseur war Alan Hume. Das Produktionsdesign stammt von Peter Lamont; die Filmmusik wurde komponiert und dirigiert von John Barry. Der Titel des Films ist an den Titel von Ian FlemingsKurzgeschichte From A View to a Kill angelehnt, aus der sich jedoch praktisch keine weiteren Elemente im Film finden. Die Uraufführung fand am 22. Mai 1985 im Palace of Fine Arts in San Francisco statt. In Deutschland, Österreich und der Schweiz erschien A View to a Kill unter dem Titel »Im Angesicht des Todes«.

Die Produktionskosten für A View to a Kill betrugen rund 30 Mio. USD. In den Kinos spielte der Film rund 153 Mio. USD ein.

Auf A View to a Kill folgte im Jahr 1987 The Living Daylights, der 15. Bond-Film der EON-Reihe.

Der Hauch des Todes (1987)

Lizenz zu töten (1989)

GoldenEye (1995)

Der moderne Modellbau-Klassiker unter den Bond-Filmen

Rating: 5 out of 5.

GoldenEye ist der 17. Bond-Film der EON-Reihe und der erste Film mit Pierce Brosnan als James Bond aus dem Jahr 1995.

Der Film wurde von Januar bis Juni 1995 unter der Regie von Martin Campbell nach einem Drehbuch von Jeffrey Caine, Bruce Feirstein und Michael France gedreht und von Barbara Broccoli und Michael G. Wilson produziert. Der Titel des Films ist inspiriert von GoldeneyeIan Flemings Anwesen auf Jamaika. Regisseur der Second Unit war Ian Sharp, Bildregisseur war Phil Méheux. Das Produktionsdesign stammt von Peter Lamont; verantwortlich für die Filmmusik war Éric Serra. Die Uraufführung fand am 13. November 1995 in der Radio City Music Hall in New Yorkstatt.

Die Produktionskosten für GoldenEye betrugen rund 60 Mio. $.

GoldenEye ist ein moderner Klassiker und einer der letzten Bond-Filme, für deren Produktion Modelle eine zentrale Rolle spielten.

In den Kinos spielte GoldenEye rund 352 Mio. $ ein.

Auf den Film folgte im Jahr 1997 Der Morgen stirbt nie, der 18. Bond-Film der EON-Reihe.

Der Morgen stirbt nie (1997)

Ein Kampf um Vormacht, nicht nur der Medien, ausgetragen im südchinesischen Meer

Rating: 4.5 out of 5.

Tomorrow Never Dies ist der 18. Bond-Film der EON-Reihe und der zweite Film mit Pierce Brosnan als James Bondaus dem Jahr 1997.

Der Film wurde von Januar bis September 1997 unter der Regie von Roger Spottiswoode nach einem Drehbuch von Bruce Feirstein gedreht und von Barbara Broccoli und Michael G. Wilson produziert. Tomorrow Never Dies ist der erste Bond-Film, der nach dem Tod von Albert R. Broccoli produziert wurde. Regisseur der Second Unit war Vic Armstrong, Bildregisseur war Robert Elswit. Das Produktionsdesign stammt von Allan Cameron. Die Filmmusik verantwortete nach dem Ausscheiden von John Barry zum ersten Mal David Arnold, was Tomorrow Never Dies zu einem filmmusikalischen Meilenstein der Bond-Reihe macht. Als Titel war in einer frühen Phase des Produktionsprozesses »Tomorrow Never Lies« vorgesehen. Die Uraufführung fand am 9. Dezember 1997 im Odeon Leicester Square in London statt. In Deutschland, Österreich und der Schweiz erschien Tomorrow Never Dies unter dem Titel »Der Morgen stirbt nie«.

Die Produktionskosten für Tomorrow Never Dies betrugen rund 110 Mio. USD und haben sich damit gegenüber dem Vorgängerfilm GoldenEye beinahe verdoppelt. In den Kinos spielte der Film rund 340 Mio. USD ein – ein Ergebnis, das knapp unter dem des Vorgängers GoldenEye liegt.

Auf Tomorrow Never Dies folgte im Jahr 1999 The World Is Not Enough, der 19. Bond-Film der EON-Reihe.

The World Is Not Enough (1999)

Rating: 4.5 out of 5.

The World Is Not Enough ist der 19. Bond-Film der EON-Reihe und der dritte Film mit Pierce Brosnan als James Bond aus dem Jahr 1999.

Der Film wurde von Januar bis Juni 1999 unter der Regie von Michael Apted nach einem Drehbuch von Bruce FeirsteinNeal Purvis und Robert Wade gedreht und von Barbara Broccoli und Michael G. Wilson produziert. Regisseur der Second Unit war Vic Armstrong, Bildregisseur war Adrian Biddle. Das Produktionsdesign stammt von Peter Lamont; verantwortlich für die Filmmusik war David Arnold. Die Uraufführung fand am 8. November 1999 im Fox Bruin Theater in Los Angeles statt. In Deutschland, Österreich und der Schweiz erschien The World Is Not Enough unter dem Titel »Die Welt ist nicht genug«.

Die Produktionskosten für The World Is Not Enough betrugen rund 135 Mio. USD. In den Kinos spielte der Film rund 362 Mio. USD ein.

Auf The World Is Not Enough folgte im Jahr 2002 Die Another Day, der 20. Bond-Film der EON-Reihe.

Die Another Day (2002)

Rating: 4.5 out of 5.

Die Another Day ist der 20. Bond-Film der EON-Reihe sowie der vierte und letzte Film mit Pierce Brosnan als James Bond aus dem Jahr 2002.

Der Film wurde von Dezember 2001 bis Juli 2002 unter der Regie von Lee Tamahori nach einem Drehbuch von Neal Purvis und Robert Wade gedreht und von Barbara Broccoli und Michael G. Wilson produziert. Regisseur der Second Unit war Vic Armstrong, Bildregisseur war David Tattersall. Das Produktionsdesign stammt von Peter Lamont; verantwortlich für die Filmmusik war David Arnold. Die Uraufführung fand am 18. November 2002 in der Royal Albert Hall in London statt. In Deutschland, Österreich und der Schweiz erschien Die Another Day unter dem Titel »Stirb an einem anderen Tag«.

Die Produktionskosten für Die Another Day betrugen rund 142 Mio. USD. In den Kinos spielte der Film rund 432 Mio. USD ein.

Auf Die Another Day folgte im Jahr 2006 Casino Royale, der 21. Bond-Film der EON-Reihe.

Casino Royale (2006)

Die Wiedergeburt eines Klassikers

Rating: 5 out of 5.

Casino Royale ist der 21. Bond-Film der EON-Reihe und der erste Film mit Daniel Craig als James Bond aus dem Jahr 2006.

Der Film wurde von Januar bis Juli 2006 unter der Regie von Martin Campbell nach einem Drehbuch von Paul HaggisNeal Purvis und Robert Wade auf der Grundlage des – vergleichsweise originalgetreu adaptierten – Romans Casino Royale von Ian Fleming gedreht und von Barbara Broccoli und Michael G. Wilson produziert. Regisseur der Second Unit war Alexander Witt, Bildregisseur war Phil Méheux. Das Produktionsdesign stammt von Peter Lamont, die Filmmusik von David Arnold. Die Uraufführung fand am 14. November 2006 im Odeon Leicester Square in Londonstatt.

Die Produktionskosten für Casino Royale betrugen rund 150 Mio. USD. In den Kinos spielte der Film rund 600 Mio. USD ein.

Auf Casino Royale folgte im Jahr 2008 Quantum of Solace, der 22. Bond-Film der EON-Reihe.

Ein Quantum Trost (2008)

Ein kunstvoller Parforceritt durch die Elemente

Rating: 4.5 out of 5.

Ein Quantum Trost ist der 22. Bond-Film der EON-Reihe und der zweite Film mit Daniel Craig als James Bond aus dem Jahr 2008.

Der Film wurde von August 2007 bis Juni 2008 unter der Regie von Marc Forster nach einem Drehbuch von Paul HaggisNeal Purvis und Robert Wade gedreht und von Barbara Broccoli und Michael G. Wilson produziert. Der Titel des als Fortsetzung von Casino Royale angelegten und mit einer Laufzeit von 106 Minuten kürzesten Bond-Films der EON-Reihe ist Ian Flemings Kurzgeschichte Ein Quantum Trost entnommen, aus der sich jedoch praktisch keine weiteren Elemente im Film finden. Regisseur der Second Unit war Dan Bradley, Bildregisseur war Roberto Schaefer. Das Produktionsdesign stammt von Dennis Gassner; verantwortlich für die Filmmusik war David Arnold. Die Uraufführung fand am 29. Oktober 2008 unter dem englischen Originaltitel »Quantum of Solace« im Odeon Leicester Square in London statt.

Die Produktionskosten für Ein Quantum Trost betrugen rund 200 Mio. $.

Ein Quantum Trost zeichnet sich durch sein hohes Erzähltempo, seine schnellen Schnitte, die konsequente Verwendung einer Leitmotivtechnik sowie durch die künstlerische Orientierung an den Motiven Feuer, Wasser, Erde und Luft aus.

Kennzeichnend ist zudem die Parallelführung zweier Handlungen, deren eine die Haupthandlung des Films darstellt und deren andere symbolisch hierauf bezogen wird. So wird die Verfolgung Mitchells unter der Piazza del Campo mit dem Palio parallelisiert, der Zeitgleich auf der den Piazza und den Straßen Sienas stattfindet, während die Schießerei im Festspielhaus von Bregenz mit den Geschehnissen auf der Seebühne im Rahmen der Aufführung der Oper Toscaparallelisiert wird.

In den Kinos spielte Ein Quantum Trost rund 590 Mio. $ ein.

Auf den Film folgte im Jahr 2012 Skyfall, der 23. Bond-Film der EON-Reihe.

Skyfall (2012)

Der drohende Untergang des Königreichs als leuchtendes Farbenspiel inszeniert

Rating: 5 out of 5.

Skyfall ist der 23. Bond-Film der EON-Reihe und der dritte Film mit Daniel Craig als James Bond aus dem Jahr 2012.

Der Film wurde von November 2011 bis Mai 2012 unter der Regie von Sam Mendes nach einem Drehbuch von John LoganNeal Purvis und Robert Wade gedreht und von Barbara Broccoli und Michael G. Wilson produziert. Regisseur der Second Unit war Alexander Witt, Bildregisseur war Roger Deakins. Das Produktionsdesign stammt von Dennis Gassner; verantwortlich für die Filmmusik war Thomas Newman. Die Uraufführung fand am 23. Oktober 2012 in der Royal Albert Hall in London statt. Die Produktionskosten für Skyfall betrugen rund 200 Mio. $.

Skyfall ist nach Casino Royale der zweite herausragende Bond-Film mit Daniel Craig. Er besticht durch die konsequente Verwendung von Farbstimmungen und musikalischen Leitmotiven, die gekonnte Verwendung von Werken der bildenden Kunst und der Dichtung, die Konzentration der Handlung auf das Vereinigte Königreich und M (Judi Dench), den intelligenten Plot und mit Raoul Silva (Javier Bardem) durch einen der stärksten Bösewichte des gesamten Franchise.

In den Kinos spielte Skyfall rund 1,1 Mrd. $ ein – bis heute das in absoluten Zahlen beste Einspielergebnis aller Bond-Filme.

Auf den Film folgte im Jahr 2015 Spectre, der 24. Bond-Film der EON-Reihe.

Spectre (2015)

James Bond und die Banalität des Bösen

Rating: 3.5 out of 5.

Spectre ist der 24. Bond-Film der EON-Reihe und der vierte Film mit Daniel Craig als James Bond aus dem Jahr 2015.

Der Film wurde von Dezember 2014 bis Juli 2015 unter der Regie von Sam Mendes nach einem Drehbuch von Jez ButterworthJohn LoganNeal Purvis und Robert Wade gedreht und von Barbara Broccoli und Michael G. Wilsonproduziert. Regisseur der Second Unit war Alexander Witt, Bildregisseur war Hoyte van Hoytema. Das Produktionsdesign stammt von Dennis Gassner; verantwortlich für die Filmmusik war Thomas Newman. Die Premiere fand am 26. Oktober 2015 in der Royal Albert Hall in London statt.

Die Produktionskosten für Spectre betrugen rund 250 Mio. USD. In den Kinos spielte der Film rund 880 Mio. USD ein.

Auf Spectre folgte im Jahr 2021 No Time To Die, der 25. Bond-Film der EON-Reihe.

Keine Zeit Zu Sterben (2021)

Der leichteste und der schwerste aller Bond-Filme

Rating: 4.5 out of 5.

Keine Zeit Zu Sterben ist der 25. Bond-Film der EON-Reihe sowie der fünfte und letzte Film mit Daniel Craig als James Bond aus dem Jahr 2021.

Der Film wurde von April bis Dezember 2019 unter der Regie von Cary Joji Fukunaga nach einem Drehbuch von FukunagaNeal PurvisRobert Wade und Phoebe Waller-Bridge gedreht und von Barbara Broccoli und Michael G. Wilson produziert. Regisseur der Second Unit ist Alexander Witt, Bildregisseur ist Linus Sandgren. Das Produktionsdesign stammt von Mark Tildesley; verantwortlich für die Filmmusik ist Hans Zimmer. Die Uraufführung des mit einer Laufzeit von 163 Minuten bisher längsten Bond-Films fand nach insgesamt fünf Verschiebungen und einer Vorverlegung am 28. September 2021 unter dem englischen Originaltitel »No Time To Die« in der Royal Albert Hall in London statt.

Keine Zeit Zu Sterben ist der leichteste und gleichzeitig der schwerste aller Bond-Filme sowie eine Verbeugung vor dem sechsten Bond-Film der EON-Reihe Im Geheimdienst Ihrer Majestät aus dem Jahr 1969. Der emotionalste und vielleicht mutigste Film der Reihe ist visuell atemberaubend und überrascht mit einer eindrucksvollen Kombination aus schwergewichtiger Handlung und Leichtigkeit in der Interaktion und in den Dialogen. Er trägt damit erkennbar die Handschriften von Daniel Craig (James Bond), Cary Joji Fukunaga (Drehbuch und Regie), Linus Sandgren (Bildregie) und Phoebe Waller-Bridge (Drehbuch).

Die Produktionskosten für Keine Zeit Zu Sterben betrugen rund 300 Mio. $ – die höchsten Produktionskosten aller Bond-Filme. In den Kinos des Vereinigten Königreichs spielte der Film am Eröffnungswochenende rund 21 Mio. £ und damit mehr als seine Vorgänger ein.

Welcher Film Keine Zeit Zu Sterben als 26. Bond-Film der EON-Reihe nachfolgen wird, steht noch nicht fest.