James-Bond-Lexikon / Bibliografie / Rauscher/Zywietz/Mannsperger/Krüger, Mythos 007
Titel
Mythos 007 : die James-Bond-Filme im Fokus der Popkultur
Erschienen
Mainz : Bender, 2007
Umfang
280 Seiten : Illustrationen, 23 cm
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-936497-13-7
Einband
Broschur
Anmerkungen
Kommentierte Filmografie: Seite 221–273
Literaturverzeichnis: Seite 274–277
Kommentierte Bibliografie: Seite 278-280
Schlagwörter
Weitere Informationen
Beiträge
Zywietz, Faszinosum 007
Seite 16–35
Mannsperger, Eine Nummer – sechs Darsteller
Seite 36–59
Rauscher, Spy games
Seite 60–101
Rauscher, Im Angesicht der Postmoderne
Seite 102–121
Krüger, „Mr. Bond, I expect you to die!“
Seite 122–149
Mannsperger, „Die Wirklichkeit finde ich ziemlich langweilig“
Seite 150–159
Zywietz, Schmutziges Gerät
Seite 160–180
Rauscher, Sounds of 007
Seite 181–197
Ritzer, All the time in the world
Seite 198–210
Rauscher, Play it again, James
Seite 211–220
Zusammenfassung
Die James-Bond-Serie ist eine popkulturelle Ausnahmeerscheinung. Als langlebigste kontinuierliche Reihe der Filmgeschichte hat sie mehrere Generationen ihrer eigenen Epigonen überlebt. Die bisher 23 Filme haben das Erscheinungsbild des modernen Actionkinos maßgeblich geprägt. So war der Mythos 007 nicht nur wegweisend für das internationale Filmgeschehen, er hat auch die unterschiedlichsten kulturellen Inhalte und Diskurse aufgegriffen: von Männlichkeitsbildern und im Lauf der Jahre veränderten Frauenrollen, Luxusvorstellungen, Attraktion und Schattenseiten der Technik bis hin zur Mode.
Dabei beschränkt sich die Serie nicht auf die ständige Wiederholung eines einzelnen Musters. Auf opulente Ausstattungsorgien folgen stets kleinere, an klassische Politthriller angelehnte Missionen. Die Bond-Girls verwandelten sich von schutzbedürftigen Sidekicks in gleichberechtigte Partnerinnen. Die Balance aus Variationen und Kontinuitäten bestimmt bis heute das Universum der James-Bond-Filme.
Mit der Verfilmung des Debütromans „Casino Royale“ konstruierte die Serie ihre eigene imaginäre Vorgeschichte. Grund genug, einen genaueren Blick auf die filmhistorischen wie popkulturellen Hintergründe und Muster der Serie zu werfen. Die Aufsätze gehen dem Faszinosum des popkulturellen Archetyps James Bond auf den Grund. Sie spüren seinen Verkörperungen auf der Leinwand nach, dem Spiel mit Standardsituationen und Dramaturgien sowie den unterschiedlichen Inkarnationen der schillernden Gegenspieler und ihrer exklusiven Technologie. Neben der Pop-Mythologie der Serie und ihren Motiven widmen sich Beiträge außerdem dem innovativen Set-Design von Ken Adam, den eingängigen Soundtracks und den pophistorischen Bezügen der frühen Filme.
Abgerundet wird der Band durch eine aktuelle und ausführliche Filmografie, die die Einzelfilme in einen Gesamtkontext stellt.