Keine Zeit Zu Sterben

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© 2021 London Operations, LLC und Metro-Goldwyn-Mayer Studios Inc.

Der leichteste und der schwerste Bond-Film

Details

Bewertungen unserer Redaktion

Cornelius

Eike

Frank

Lars

Bewertungen der anderen

7,3 / 10

3,5 / 5

68 / 100

Mitwirkende

Elliot Graham
Tom Cross

Weitere Daten

Budget

270 Mio. US-Dollar

Aufnahmetechnik

analog, überwiegend 35 mm, etwa 40 Minuten IMAX-Format

Laufzeit

163 Minuten

Einspielergebnis

775 Mio. US-Dollar

Keine Zeit Zu Sterben ist der 25. Bond-Film der offiziellen Reihe aus dem Jahr 2021 und zugleich der fünfte und letzte Film mit Daniel Craig als James Bond.

Entstehungsgeschichte und Produktion

Produktionsgeschichte

© 2019 London Operations, LLC und Metro-Goldwyn-Mayer Studios Inc.

Keine Zeit Zu Sterben wurde von April bis Dezember 2019 unter der Regie von Cary Joji Fukunaga nach einem Drehbuch von Fukunaga, Neal Purvis, Robert Wade und Phoebe Waller-Bridge gedreht und von Barbara Broccoli und Michael G. Wilson produziert. Regisseur der Second Unit war Alexander Witt, Bildregisseur war Linus Sandgren. Das Produktionsdesign stammt von Mark Tildesley; verantwortlich für die Filmmusik war Hans Zimmer.

Der Film wurde mit folgendem Trailer beworben:

© 2021 London Operations, LLC und Metro-Goldwyn-Mayer Studios Inc.

Die Produktionskosten für Keine Zeit Zu Sterben betrugen rund 270 Mio. US-Dollar – die bisher höchsten Produktionskosten aller Bond-Filme. Die Uraufführung des mit einer Laufzeit von 163 Minuten bisher längsten Bond-Films fand nach insgesamt sechs Verschiebungen am 28. September 2021 unter dem englischen Originaltitel No Time To Die als Royal Premiere in der Royal Albert Hall in London statt:

© 2021 London Operations, LLC und Metro-Goldwyn-Mayer Studios Inc.

Seinen Originaltitel No Time To Die hat der Film mit der fünften Folge der zehnten Staffel der amerikanischen Detektivserie Columbo aus dem Jahr 1992 gemein. Die insgesamt 60. Columbo-Folge wurde in deutscher Synchronisation unter dem Titel Bluthochzeit ausgestrahlt. Inhaltliche Übereinstimmungen sind nicht erkennbar.

Gestaltung und Kritik

Keine Zeit Zu Sterben ist der leichteste und gleichzeitig der schwerste aller Bond-Filme sowie eine Verbeugung vor dem sechsten Bond-Film der EON-Reihe Im Geheimdienst Ihrer Majestät aus dem Jahr 1969. Der emotionalste und vielleicht mutigste Film der Reihe ist visuell atemberaubend und überrascht mit einer eindrucksvollen Kombination aus schwergewichtiger Handlung und Leichtigkeit in der Interaktion und in den Dialogen. Er trägt damit erkennbar die Handschriften von Daniel Craig, Cary Joji Fukunaga, Linus Sandgren und Phoebe Waller-Bridge.

Keine Zeit Zu Sterben hat mit seiner Innovationskraft und Kreativität, die auch technisch ausgezeichnet umgesetzt werden, das Potential, die beiden anderen erstklassigen Bond-Filme mit Daniel Craig, Casino Royale und Skyfall, beinahe konventionell aussehen zu lassen. Gleichzeitig erhöht er im Rückblick den schwächsten Film der Craig-Ära Spectre, indem er einigen Figuren, insbesondere Madeleine Swann (Léa Seydoux), mehr Tiefe verleiht.

© 2021 London Operations, LLC und Metro-Goldwyn-Mayer Studios Inc.

Pistolenlauf-Sequenz

Keine Zeit Zu Sterben eröffnet als einziger Film der Craig-Ära mit der für die Bond-Filme – eigentlich – klassischen Pistolenlauf-Sequenz, die hier jedoch neu interpretiert wird. Der Pistolenlauf entwickelt sich (in den außerhalb der USA verbreiteten Vervielfältigungen) aus dem United-Artists-Logo und erscheint glänzend metallisch, und die Sequenz kommt ohne das zuvor übliche herablaufende Blut aus.

Titelsequenz

Die Titelsequenz entwickelt sich aus dem Bild des vorüberziehenden Bahnsteigs, das wir aus der Perspektive Madeleines und damit aus dem anfahrenden Zug heraus sehen. Aus den vorüberziehenden Pfeilern des Bahnsteigs scheinen bunte Punkte hervorzukommen, die im Stil den in der Titelsequenz des ersten Bond-Films 007 jagt Dr. No auftauchenden Punkten nachempfunden sind – die zweite große Verbeugung vor der Geschichte des Franchise, die sich in Keine Zeit Zu Sterben findet.

Einspielergebnis und Nachfolge

In den Kinos des Vereinigten Königreichs spielte der Film am Eröffnungswochenende rund 21 Mio. Pfund und damit mehr als seine Vorgänger ein.

Welcher Film Keine Zeit Zu Sterben als 26. Bond-Film der offiziellen Reihe nachfolgen wird, steht noch nicht fest. Alle Informationen zur Nachfolge finden sich in unserem Artikel zu Bond 26.

Weitere Informationen zu diesem Film

Offizielle Seite zu Keine Zeit Zu Sterben auf 007.com

Kritik zu Keine Zeit Zu Sterben von Christopher Diekhaus für Kino-Zeit

Kritik zu Keine Zeit Zu Sterben von Wolfgang Höbel im SPIEGEL

Kritik zu Keine Zeit Zu Sterben von Jan Kedves in Die Zeit

Kritik zu Keine Zeit Zu Sterben von Tobias Kniebe in der SZ

Kritik zu Keine Zeit Zu Sterben von Verena Lueken in der F.A.Z.

Video-Kritik zu Keine Zeit Zu Sterben von Wolfgang M. Schmitt für Die Filmanalyse

Kritik zu Keine Zeit Zu Sterben von Nicholas Barber für die BBC

Kritik zu Keine Zeit Zu Sterben von Peter Bradshaw in The Guradian

Kritik zu Keine Zeit Zu Sterben von Donald Clarke in The Irish Times

Kritik zu Keine Zeit Zu Sterben von K. Austin Collins für Rolling Stone

Kritik zu Keine Zeit Zu Sterben von Phil De Semlyen für TimeOut

Kritik zu Keine Zeit Zu Sterben von Bilge Ebiri für Vulture

Kritik zu Keine Zeit Zu Sterben von Owen Gleiberman in Variety

Kritik zu Keine Zeit Zu Sterben von Leah Greenblatt für Entertainment Weekly

Kritik zu Keine Zeit Zu Sterben von Barry Hertz in The Globe

Kritik zu Keine Zeit Zu Sterben von Richard Lawson in Vanity Fair

Kritik zu Keine Zeit Zu Sterben von Clarisse Loughrey im Independent

Kritik zu Keine Zeit Zu Sterben von Brian Lowry für CNN

Kritik zu Keine Zeit Zu Sterben von Moira Macdonald in The Seattle Times

Kritik zu Keine Zeit Zu Sterben von Kevin Maher in The Times

Kritik zu Keine Zeit Zu Sterben von James Mottram in der South China Morning Post

Kritik zu Keine Zeit Zu Sterben von John Nugent im Empire Magazine

Kritik zu Keine Zeit Zu Sterben von Charlotte O’Sullivan im Evening Standard

Kritik zu Keine Zeit Zu Sterben von Michael O’Sullivan in der Washington Post

Kritik zu Keine Zeit Zu Sterben von Michael Phillips im Chicago Tribune

Kritik zu Keine Zeit Zu Sterben von David Rooney in The Hollywood Reporter

Kritik zu Keine Zeit Zu Sterben von A. O. Scott in The New York Times

Kritik zu Keine Zeit Zu Sterben von Tom Shone in The Sunday Times

Kritik zu Keine Zeit Zu Sterben von Keith Uhlich im Slant Magazine

Kritik zu Keine Zeit Zu Sterben von Stephanie Zacharek im TIME Magazine

Quellen zu dieser Besprechung